Wie läuft der Kauf einer Immobilie in Frankreich ab und welche Kosten fallen für mich an ?
Abwicklung:
Wenn Sie sich für den kauf einer Immobilie entschieden haben, wird diese durch einen Vorvertrag und eine Garantiezahlung in Höhe von ca. 5 % des Kaufpreises gesichert.Sie haben nun Zeit sich ggf. um die Finanzierung des Objektes zu bemühen. Sollte das angestrebte Darlehen Ihnen nicht gewährt werden, so können Sie verlustfrei vom Vertrag zurücktreten.Später erfolgt der Abschluss des notariellen Kaufvertrags auf Basis des Vorvertrags beim Notar. Der Notar prüft hierbei die Gültigkeit des Vorvertrages, die Rechtmäßigkeit der Eigentümer, Beschränkungen etc. und haftet für die Übertragung des Objektes frei von Hypothekenbelastungen.Der Notar kassiert seine eigenen Kosten sowie die anfallenden Steuern.
Finanzierung:
Sowohl deutsche als auch französische Banken finanzieren in Frankreich belegene Immobilien und beleihen in der Regel bis 80 %, wobei im Einzelfall auch 100 % Finanzierungen möglich sind.
Kosten und Steuern beim Kauf sind:
• Notarkosten
• Grunderwerbsteuer
• Bestellungskosten für Grundschulden
• Die Maklercourtage trägt in der Regel der Verkäufer
Steuern in der Eigentumsphase sind:
• Grundsteuer
• Wohnsteuer
• Steuer auf Veräußerungsgewinn
• Vermögenssteuer
• Schenkungs- und Erbsteuer
Die Steuern sind in der Regel abhängig vom Standort der Immobilie, vom Eigentümer und dessen Wohnsitz.